Eine komplexe Lösung werden in Form eines Prototyps umgesetzt

Prototyping

als Werkzeug der Digitalisierung

Das Internet of Things (IoT) hat das Potenzial, Prozesse zu optimieren, Produkte intelligenter zu machen und sogar völlig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Konzeption und Entwicklung von IoT-Lösungen stellt jedoch in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar. Prototyping kann dabei Abhilfe schaffen.

Prototyping bezeichnet einen Prozess, in dem eine komplexe Lösung, wie z.B. einen Industrie 4.0 Case, oder ein Produkt zunächst mit möglichst wenig Aufwand in Form eines Prototyps umgesetzt wird. Der Prototype ist eine Annäherung an die spätere Lösung, mit dem sich bereits wichtige Erkenntnisse gewinnen lassen. Es existieren verschiedene Formen von Prototypen, die von sogenannten Papierprototypen bis hin zu voll funktionsfähigen Produktprototypen reichen.

Selbst ein Papierprototyp, mit dem sich beispielsweise eine Smartphone-App simulieren lässt, erlaubt schon wichtige Rückschlüsse. Beispielsweise auf die Bedienbarkeit und dem konkreten Nutzen der späteren App. Noch besser sind Funktionsprototypen, die im Kontext von IoT (Internet of Things) alle Komponenten, von der Hardware über die Cloud bis zur App, berücksichtigen können. Durch die zunehmende Verbreitung von IoT existieren eine Vielzahl an Hardware- und Software-Prototyping-Werkzeugen, mit denen sich IoT-Szenarien innerhalb weniger Wochen bis hin zu wenigen Stunden umsetzen lassen. Diese extrem schnelle Herangehensweise wird als Rapid Prototyping bezeichnet. All diese Formen von Prototypen haben gemeinsam, dass sie zwar eine Vorstellung für das spätere Produkt vermitteln, jedoch nicht produktiv eingesetzt werden können.

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